Missverständnis 20: Photovoltaik ist unsozial

21 Oktober 2012 2.196 views Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Gerechtigkeit bedeutet, Kosten auf Verursacher umzulegen.

Die Kosten der Umstellung unseres Energiesystems auf EE werden  –  mit der politisch gewollten Ausnahme der stromintensiven Industrie – auf alle Stromverbraucher umgelegt, inklusive Haushalte, und dort inklusive Mieter. Diese Kosten decken neben der PV auch Windkraft und andere EE ab.

Gerechtigkeit bedeutet, dass die Gemeinschaft sozial Schwache angemessen unterstützt. Das liegt in der Verantwortung des Staates und des Einzelnen.

Gerechtigkeit bedeutet, dass  die Gemeinschaft sozial Schwache vor zukünftigen Kostenexplosionen schützt. Wenn wir unser Energiesystem nicht zügig auf Erneuerbare [Energien, Zusatz S.S.] umstellen, werden sich sozial Schwache Strom immer weniger leisten können. Den Fehler des Abwartens und Zögerns haben wir beim Thema Wärmeschutz begangen, mit der Folge, dass jährlich massive Heizkostenzuschüsse über Hartz-IV-Empfänger bei ausländischen Gas- und Ölversorgern landen.

PV-Anlagen gehören zu knapp 40% Privatpersonen. Diese Personen sind überwiegend Eigenheimbesitzer, aber auch Mieter können sich an PV-Kraftwerken beteiligen.

Hier finden Sie weitere Beiträge aus unserer Reihe zum Thema Missverständnisse über die Photovoltaik.

Quelle: Fraunhofer-Institut (pdf)

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Schwerpunktthemen: Photovoltaik, PV Missverständnisse
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