Missverständnis 1: Subventionslast Photovoltaik

2 Oktober 2012 2.104 views Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Die kumulierte EEG-Vergütung für die PV-Stromeinspeisung von Beginn des EEG im Jahr 2000 bis zum 31.12.2011 liegt bei ca. 22Mrd. Euro. 

Der Subventionsanteil ist um ca. 15% niedriger, weil der PV-Strom einen Verkaufswert erzielt. Mit dem bisher eingespeisten PV-Strom wurden ca. 150 TWh Primärenergie eingespart, bei Subventionskosten von ca. 12 ct/kWh Primärenergie-Äquivalent. Bei energetischer Gebäudesanierung liegen die Subventionskosten pro eingesparter kWh Primärenergie in ähnlicher Höhe. Diese Kosten sind nicht hoch: Das Umweltbundesamt hat im Jahr 2010 errechnet, dass umweltschädliche Subventionen den Steuerzahler ca. 48 Mrd. € pro Jahr kosten [UBA2]. Eine grobe Hochrechnung auf zehn Jahre liefert als Vergleichszahl ca. 500 Mrd. Euro, also das 25fache.

Gefährdet wird die Energiewende durch Missverständnisse und Missinformationen, die im politischen Raum entstehen und durch die Medien verbreitet werden. 

Hier finden Sie weitere Beiträge aus unserer Reihe zum Thema Missverständnisse über die Photovoltaik.

Quelle: Fraunhofer Institut (pdf)

 

 

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Schwerpunktthemen: Photovoltaik, PV Missverständnisse
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