Die Sonne gewinnt – das Solarzeitalter beginnt

31 Oktober 2016 584 views Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Wir sind Zeugen eines dramatischen Wandels der weltweiten Energiemärkte. Der globale Siegeszug der erneuerbaren Energien ist nicht mehr aufzuhalten. Diese Entwicklung kommentiert Franz Alt in einem aktuellen Kommentar.

Franz Alt_webIn seinem Kommentar schreibt Franz Alt: „Selbst die internationale Energieagentur in Paris (IEA), die bislang den Siegeszug der Erneuerbaren immer geleugnet hatte, muss jetzt in ihrem neuen Jahresbericht einräumen, dass der Zubau der Ökoenergien die Kohle vom Platz eins verdrängt hat.

Hauptgrund: Sonne und Wind schicken keine Rechnung. Die Kosten für diese nahezu unerschöpflichen und Klima freundlichen  Energiequellen sinken weit schneller als erwartet.

Das heißt: Ökonomie und Ökologie finden endlich zusammen. Es zeigt sich, dass die Ökologie ohne ökonomischen Erfolg keinen Sinn macht. „It´s the economy, stupid“ (Bill Clinton). Voraussetzung des Erfolgs: Mit Ökoenergien lassen sich gute Geschäfte machen.

Die IEA-Experten müssen wieder einmal ihre eigenen Vorhersagen korrigieren und eingestehen: 2015 wurden erstmals mehr Kapazitäten an erneuerbaren Energien zugebaut als an fossil-atomaren.

Freilich: Sonne und Wind stehen nicht immer zur Verfügung. Deshalb muss man zwischen der verfügbaren Leistung und der tatsächlich erzeugten Strommenge unterscheiden.

Die IEA prognostiziert dennoch, dass Sonne und Wind in den nächsten fünf Jahren die am schnellsten wachsenden Energiequellen bleiben werden. Bis 2021 sollen sie auf 875 Gigawatt anwachsen – das entspricht etwa 600 großen Atomkraftwerken.“

Weitere Infos dazu auf: www.sonnenseite.com

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Schwerpunktthemen: Aktuelles, Photovoltaik
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